Zusammen mit dem Beaufort ist dieser Käse, auch Gruyère du Comtè genannt, der gehaltvollste und beliebteste Käse Frankreichs. Er wird in den Bergen des Jura hergestellt. Die einheimischen Bauern bringen ihre Milch hinunter in die Genossenschaften, die jeweils von mehreren Dörfern betrieben werden. Für einen Laib Comtè von ca. 45 Kilogramm braucht man etwa 500 Liter Milch, das entspricht der Tagesproduktion von 30 Kühen.
Der Schweizer Hartkäse Cironè wird aus der Milch von vier Seitentälern des Emmentals gewonnen. Während der ersten 12 Monate wird dieser Rohmilchkäse nur geschmiert, danach kommt er in den „Cironè“ Keller wodurch die Rinde von Milben angefressen wird um eine Luftige Rinde zu bekommen. Zum Schluss wird der Käse in einem weiteren Keller bis zum Verkauf nach ca. 20 Monaten Reifung mit Öl gepflegt.
Zusammen mit dem Beaufort ist dieser Käse, auch Gruyère du Comtè genannt, der gehaltvollste und beliebteste Käse Frankreichs. Er wird in den Bergen des Jura hergestellt. Die einheimischen Bauern bringen ihre Milch hinunter in die Genossenschaften, die jeweils von mehreren Dörfern betrieben werden. Für einen Laib Comtè von ca. 45 Kilogramm braucht man etwa 500 Liter Milch, das entspricht der Tagesproduktion von 30 Kühen.
Bereits im XII. Jahrhundert wurde die Milch in Dorfsennereien (fruitiières) zu großen Laiben verarbeitet (die langen Winter erforderten das Anlegen von großen Lebensmittelvorräten). Der Käse wurde auch
an die „gruyères“ - jene Steuereintreiber des Kaisers Karl den Großen- als Zahlungsmittel abgegeben,
Diese Gruyeres waren zugleich Forstoffiziere, die das Brennholz zuteilten (für die Käse-
Herstellung waren große Mengen Holz erforderlich). Der Name des Käses stammt also nicht von der schweizerischen Stadt "Gruyère", obwohl dieser mit dem „Freiburger Greyezer“ verwandt ist.
Den Namen erhielt der Käse vom Produktionsort. In unmittelbarer Nähe der Käserei steht eine alte Burgruine (Schlossberg). Das Käserezept stammt vom Urgrossvater des Käsemeisters.
Tomme de Savoie
Seit mehreren Jahrhunderten wird der Tomme de Savoie im nördlichen Raum der französischen Alpen hergestellt. Das Datum der ersten Herstellung ist unbekannt, der Ursprung ist in den Zentralalpen zu suchen. Die Produktion nahm auf dem bäuerlichen Hof bzw. in der Alphütte ihren Ursprung und wurde dann von kleineren Sennereien mit Tagesproduktionen aus 500 bis 1000 Ltr. übernommen. Ab 1900 dehnte sich das Produktionsgebiet nach Süden aus, nachdem in den Savoyen der Tomme dem Emmentaler eine starke Konkurrenz erwachsen war. Zum augenblicklichen Zeitpunkt werden beachtliche Mengen im alpenfernen Westen, in der Vendèe, nahe dem Atlantik, hergestellt. Der Tomme de Savoie hat eine graue trockene Rinde (grau durch Mucor) und ist von gelben oder roten Flecken (durch Sporotrichum) mehr oder weniger übersät.
Möglicherweise ist der Cantal/Salers einer der ältesten Käse Frankreichs und wurde bereits von den Römern sehr gepriesen, er ist der Urahne des englischen Cheddars. Großer rustikaler Käse aus der Vulkanlandschaft des Zentralmassivs, die grüne Lunge Frankreichs. Der Käsebruch wird zu „Tome“ in zwei Vorgängen gepresst. Anschließend wird per Hand die feste Masse zerkleinert, dann mit Trockensalz gesalzen. Danach bekommt er seine endgültige Form von etwa 40 Kilo. Die Reifung erfolgt in frischen, dunklen und feuchten Kellern. Die großen Laibe werden regelmäßig mit einem groben Tuch abgewischt und gedreht.
Besonderheit: Bei diesem Cantal wird ausschließlich die Milch der Kuhrasse „Salers“ verarbeitet. Diese Kühe sind sehr geizig was die Milchabgabe anbelangt, was sich beim Preis aber auch im Geschmack wiederfindet, getreu nach dem Motto „weniger ist mehr“.
Der edle Bruder des Bergkäse ist dieser von 6 bis 15 Monate gereifte Alpkäse. Auf Alpen in einer Höhe von 1200 bis 1500 Meter entsteht dieser Bergkäse zwischen Mai und September direkt auf der Alpe.
Sein Aroma erhält der Käse von den saftigen Alpenblumen und -kräutern, die die Wiesen in diesen Höhen beheimaten. Diese Alpwiesen dienen als Futterlieferant der Kühen die während des Alpsommers eine ganz besonders gehaltvolle Milch produzieren.
Der Schweizer Emmentaler ist das Original, das die Schweizer Senner schon vor mehr als tausend Jahren erfunden haben. Die Grundzutat ist Rohmilch aus dem Schweizer Emmental, woher sich auch der Name ableitet. Diese Milch darf auf maximal 40 Grad erwärmt werden, nur so überleben die Mikroorganismen, die für das würzig-nussige Aroma sorgen. Die großen Löcher entstehen durch Gase, die zugesetzte Propionsäurebakterien bilden. Der Käse muss mindestens vier Monate reifen. Verbraucher erkennen ihn seit 2006 am Herkunftsiegel AOC (Appellation d’Origine Contrôlée).
Dieser Gruyere AOC ist 12 Monate gereift. Er wird unter natürlichen Bedingungen bei idealen Temperaturen und optimaler Luftfeuchtigkeit gelagert. Die Laibe werden in Höhlen gepflegt und gelagert bis der unvergleichliche Geschmack voll ausgebildet ist und die Rinde eine natürliche dunkle Patina aufweist. Aufgrund der langen Reifung ist dieser Schweizer Bergkäse Lactosefrei.
Der Gruyere L’Etivaz Käse darf nur vom 10. Mai bis zum 10. Oktober hergestellt werden. Die Produktions- und Verarbeitungszone des L‘Etivaz befindet sich auf einer Höhe zwischen 1000 und 2000 m über dem Meer. Das Futter für die Tiere besteht ausschließlich aus natürlichem Alpgras. Das Füttern von Silofutter oder anderem Gärfutter an das Milchvieh während der Sömmerungszeit ist verboten. Zwischen dem Ende der Silofütterung und der ersten Käseherstellung muß eine Frist von drei Wochen eingehalten werden.
Hanf-Mutschli von Käselady Dora
Geschichte
Der Hanf-Mutschli ist eine besondere Kreation von Käselady Dora. Inspiriert von ihrer Leidenschaft für ungewöhnliche Zutaten, entdeckte sie eine einzigartige Verwendungsmöglichkeit für Hanfsamen in der Käseherstellung. Sowohl das genaue Röst- und Verarbeitungsverfahren der Samen als auch die Anbaumethoden sind sorgfältig gehütete Betriebsgeheimnisse, die Dora exklusiv beherrscht.
Charakter
Dieser Käse vereint die zarte Cremigkeit eines klassischen Mutschlis mit der knusprigen Textur fein gerösteter Hanfsamen. Das Ergebnis ist ein harmonisches Zusammenspiel zweier gegensätzlicher Texturen, das den Gaumen auf angenehme Weise überrascht.
Hinweis
Der Hanf-Mutschli ist mit seiner charakteristischen grünen Etikette regulär im Handel erhältlich und entspricht vollständig den geltenden gesetzlichen Vorschriften.
Dieser Parmigiano Reggiano g.U. stammt aus kontrollierter Herstellung im Ursprungsgebiet in Italien.
Der Käse wird von uns nicht vorverpackt, sondern erst nach Eingang Ihrer Bestellung frisch auf Kundenwunsch zugeschnitten. Dadurch erhalten Sie ein besonders frisches Produkt direkt aus dem ganzen Laib.
Der Zuschnitt erfolgt im Rahmen des Einzelhandels für den direkten Verkauf an Endkunden. Auf die Verwendung offizieller Konsortiums-Logos oder Herkunftssiegel wird bei selbst geschnittenem Käse bewusst verzichtet.
Produktdetails:
Herkunft: Emilia-Romagna, Italien
Verkauf als Frischzuschnitt, nicht vorverpackt
Ideal für die Küche, Käseplatten oder frisch gerieben direkt vor dem Verzehr.
Dieser Parmigiano Reggiano g.U. stammt aus kontrollierter Herstellung im Ursprungsgebiet in Italien.
Der Käse wird von uns nicht vorverpackt, sondern erst nach Eingang Ihrer Bestellung frisch auf Kundenwunsch zugeschnitten. Dadurch erhalten Sie ein besonders frisches Produkt direkt aus dem ganzen Laib.
Der Zuschnitt erfolgt im Rahmen des Einzelhandels für den direkten Verkauf an Endkunden. Auf die Verwendung offizieller Konsortiums-Logos oder Herkunftssiegel wird bei selbst geschnittenem Käse bewusst verzichtet.
Produktdetails:
Herkunft: Emilia-Romagna, Italien
Verkauf als Frischzuschnitt, nicht vorverpackt
Ideal für die Küche, Käseplatten oder frisch gerieben direkt vor dem Verzehr.
Trüffel-Raclette
Feinster Schweizer Raclette mit edlem Trüffel – ein kleines Genuss-Erlebnis aus dem Emmental.
Wir aus dem Emmental sind eigentlich eher die Genießer einer feinen Cremeschnitte und einer guten Tasse Kaffee.
Doch nach ein wenig Überzeugungsarbeit – bei der sicher die eine oder andere Cremeschnitte im Spiel war – sind auch wir zu dem Schluss gekommen: Ein Trüffel im Raclette? Gar keine so schlechte Idee.
Und hier ist er nun – unser Trüffel-Raclette.
Was steckt drin?
Schweizer Kuh-Rohmilch, ohne Silofütterung
Feine Trüffelnote mit ca. 4 % Trüffelanteil
Halbharter Käse – schön schmelzfreudig, aber mit Charakter
Milch aus Höhenlagen von ca. 686–1107 m im Emmental
Geschmack & Atmosphäre
Wenn du die erste Scheibe auf dem Raclettegerät zum Schmelzen schiebst, steigt sofort dieses aromatische
Trüffel-Duftspiel auf – ehrlich gesagt: ziemlich verlockend. Der Körper ist cremig und trotzdem kräftig genug,
um mit Kartoffeln, Cornichons und einem Glas Weiß- oder Roséwein zu harmonieren. Dabei bleibt das Ganze angenehm
zugänglich – weder übertrieben würzig noch aufdringlich.
Warum ein Trüffel im Raclette?
Klassiker dürfen sich gern mal mit etwas Besonderem verbinden. Die bewährte Raclette-Stimmung – das gemütliche
Beisammensein, das Schmelzen am Tisch, die geselligen Gespräche – bleibt erhalten, bekommt aber eine kleine
Luxusnote. Kurz gesagt: Genuss mit Stil, aber ohne Hochglanz. Und wir müssen sagen: Gar keine so schlechte Idee.